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Dr. Torsten Futterer
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Jürgen Harnisch
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Evaluation des Prüfungswesens an niedersächsischen Hochschulen

Die ZEvA führt ab 2017 ein Verfah­ren zur Evaluation des Prüfungswesens an niedersächsischen Hochschulen durch. Zur Vorberei­tung eines landesweiten Evaluationsverfahrens werden zunächst drei Pilothochschulen das Ver­fahren durchlaufen: die Universität Vechta, die Medizinische Hochschule Hannover und die Hoch­schule Osnabrück.

Anlass für das Evaluationsverfahren ist der Wandel im akademischen Prüfungswesen, der durch die Bologna-Reform ausgelöst wurde: Die Reproduktion kurzfristig gespeicherten Fachwissens soll abgelöst werden durch den Nachweis der im Studium erworbenen Kompetenzen. Bisher ist dieser Wandel nicht hinreichend gelungen, denn noch immer dominieren traditionelle, auf Wissensabruf basierte Prüfungsformen und erzeugen ein Spannungsfeld zur geforderten Kompetenz- und Out­come-Orientierung im Studium. Auch dass Studierende ihre Lernstrategien an den angekündigten, erwarteten oder anzunehmenden Prüfungsanforderungen ausrichten und die Prüfungen damit die Lernprozesse der Studierenden steuern, wird noch zu wenig berücksichtigt.

Ziel des Evaluationsverfahrens ist es, in den Hochschulen eine Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation im Prüfungswesen vorzunehmen, sowohl zentral auf Ebene der Hochschulleitung als auch dezentral in (ausgewählten) Fakultäten. Durch das Projekt soll darüber hinaus ein Überblick über Strategien, Entwicklungsplanungen und Innovationen im Bereich Prüfungen gegeben werden. Für das Evaluationsverfahren wird eine Expertengruppe eingesetzt, die von der Geschäftsstelle der ZEvA unterstützt wird.

 

Für das Evalautionsverfahren hat die ZEvA eine Expertengruppe zusammengestellt. Weitere Informationen dazu finden Sie HIER.

 

Am 17. Februar 2017 hat in Hannover die erste Sitzung der Expertengruppe stattgefunden. Auf dieser Sitzung wurden die Grundzüge des Verfahrens besprochen und  das methodische Vorgehen sowie der Zeitplan festgelegt.