Prior to an accreditation procedure, ZEvA provides advice to the applying higher education institution regarding the general procedure and schedule, as well as the bundling of study programs into clusters. As an (optional) additional service, ZEvA offers an intensive preliminary assessment of the documents submitted by the higher education institution after the opening of the accreditation procedure. These documents are checked for completeness and for compliance with ZEvA’s formal standards. In addition, the assessment of the documents serves to identify potential violations of the binding regulations of the KMK and the Accreditation Council at an early stage. It falls to the peers to evaluate the academic content of a study program.
Following the preliminary document assessment, ZEvA assembles a group of peer reviewers consisting of renowned higher education teachers, representatives of the professional world and students. The peers receive a written documentation of the study programs for evaluation and are also invited to an on-site evaluation. The Standing Accreditation Commission (SAK) of ZEvA is in charge of appointing the peers. During the on-site visit, which is coordinated by a ZEvA project officer, the peers have the opportunity to discuss the application documents with members of the institutional leadership, faculty leaders, students, teaching faculty as well as program directors and coordinators. Also, all participating institutes are subject to on-site inspection.
After the site visit, the peers generate an evaluation report which is forwarded to the higher education institution (excluding the final decision of the reviewers). The institution may provide a written statement in response to the report. The Standing Accreditation Commission makes the final accreditation decision on the basis of the report and the institutional statement. The current regulations of the Accreditation Council apply as binding guidelines for the accreditation decisions.
After a comprehensive discussion, the Standing Accreditation Commission passes one of the following decisions:
On principle, accreditation is time-limited. Initial accreditation is limited to a period of five years reaccreditation can be awarded for up to seven years. After the expiry of the accreditation, the program must be reaccredited. Reaccreditation follows the same basic procedure, although an on-site visit is not necessary if evaluation results are at hand which are less than two years old and have been obtained according to the regulations of program accreditation.
[Translate to English:] Im Vorfeld der Akkreditierung berät die ZEvA die antragstellende Hochschule zur Durchführung des Verfahrens, der Zusammenfassung der Studiengänge in Cluster und der Terminplanung. Nach Verfahrenseröffnung bietet die ZEvA den Hochschulen den Service einer intensiven Vorprüfung der einzureichenden Unterlagen. Diese werden auf Vollständigkeit geprüft und auf die Einhaltung der formalen Standards der ZEvA. Zudem werden auch bereits in der Vorprüfung Hinweise auf mögliche Verstöße gegen die Vorgaben der KMK und des Akkreditierungsrates gegeben. Die inhaltliche Beurteilung des Studienprogramms ist Aufgabe der Gutachter.
Für die Begutachtung stellt die ZEvA eine Gutachtergruppe zusammen, die sich aus renommierten Hochschullehrern des Fachs, Vertretern der Berufspraxis und der Studierenden zusammensetzt. Diese Gutachtergruppe bekommt die Dokumentation der Studiengänge zur Prüfung übersandt und wird für eine Vor-Ort-Begutachtung am Hochschulstandort eingeladen. Die Benennung der Gutachtergruppe obliegt dabei der Ständigen Akkreditierungskommission (SAK) der ZEvA. Während der Vor-Ort-Begutachtung, die von einem Referenten der ZEvA begleitet wird, bekommen die Gutachter Gelegenheit, mit Vertretern der Hochschulleitung, der Fakultätsleitung, den Programmverantwortlichen und Lehrenden des Studiengangs sowie mit Studierenden über die Antragsunterlagen zu diskutieren. Zudem werden vor Ort die beteiligten Institute besichtigt.
Nach der Vor-Ort-Begutachtung wird von der Gutachtergruppe ein Bewertungsbericht erstellt, der der Hochschule (ohne das abschließende Votum) zur Stellungnahme übermittelt wird. Auf der Basis des Berichts und der Stellungnahme entscheidet die SAK über die Akkreditierung. Maßgebend für die Beschlüsse sind die einschlägigen Vorgaben des Akkreditierungsrates.
Die SAK fasst nach eingehender Beratung einen der folgenden Beschlüsse:
• Akkreditierung ohne Auflagen
• Akkreditierung mit Auflagen wegen unwesentlicher Qualitätsmängel, wobei die Auflagen in einer Frist von bis zu 18 Monaten zu erfüllen sind
• Aussetzung des Verfahrens für bis zu 18 Monate wegen wesentlicher Qualitätsmängel, wenn zu erwarten ist, dass die Hochschule die Mängel behebt
• Versagen der Akkreditierung wegen wesentlicher Qualitätsmängel, deren Behebung nicht zu erwarten ist
Die Akkreditierung wird grundsätzlich befristet ausgesprochen. Bei Erstakkreditierungen beträgt diese Frist bis zu fünf, bei Reakkreditierungen bis zu sieben Jahre. Nach Ablauf der Akkreditierungsfrist ist eine Reakkreditierung vorzunehmen. Der Ablauf eines Reakkreditierungsverfahrens folgt generell demselben Muster, jedoch kann auf eine Vor-Ort-Begutachtung verzichtet werden, wenn Evaluationsergebnisse vorliegen, die nicht älter als zwei Jahre sind und nach den Regeln für Programmakkreditierungen gewonnen wurden.