erfüllt
Das grundständige Studium der Betriebswirtschaftslehre soll Absolventen in die Lage versetzen, sowohl spezifische betriebswirtschaftliche Methoden für die Praxis adaptieren zu können als auch die betriebswirtschaftlich relevanten volkswirtschaftlichen und informationswirtschaftlichen Probleme selbständig zu erkennen um auf einem breiten theoretischen Gerüst Lösungen zu erarbeiten. Deshalb werden verstärkt auf mehrere Berufsfelder ausgerichtete Elemente angeboten. Neben den fachlichen Erkenntnissen wird insbesondere die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen gefördert. Durch Lehrverflechtungen und gemeinsame Nutzung von Lehrmodulen werden fach- und berufsübergreifende Qualifikationen, Einstellungen, Wissenselemente und Strategien gelehrt, die bei der Lösung von Problemen und beim Erwerb neuer Kompetenzen von Nutzen sind. Die Arbeitsfelder reichen von selbständiger Tätigkeit über die Beschäftigung Industrie, Banken und Handel, - je nach Spezialisierung im Studium, z.B. Unternehmensführung, Verkauf/Marketing, Vertriebs- oder Projektmanagement, Personal- und Ausbildungswesen, Finanz- und Rechungswesen, Controlling, Datenverarbeitung/ Wirtschaftsinformatik, Umweltwirtschaft – bis hin zur Tätigkeit im Öffentlichen Dienst oder in Einrichtungen, die dem Öffentlichen Dienst nahe stehen. Das Bestehen der Bachelor-Prüfung ermöglicht ein Studium in einem entsprechenden Master-Studiengang, sofern alle weiteren Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.
Die Kommissionen der ZEvA kamen aufgrund der eingehenden Begutachtung der Antragsunterlagen und einer Vor-Ort-Begutachtung (Peer-review) zu einem positiven Akkreditierungsvotum.
Ein langjährig bewährtes Studienprogramm wird mit angepasster Bachelorstruktur fortgesetzt. Die Gutachter halten den Studiengang in seiner Zielsetzung und Ausgestaltung für sinnvoll. Die Struktur des Bachelorstudiums erlaubt eine individuelle berufs- und studienstrategische Flexibilität der Modulwahl. Positiv hervorzuheben sind zudem die profilbildenden Kombinationsmöglichkeiten von Modulen, der Ergänzungsbereich als Erweiterung der Wahlmöglichkeiten, ein erstmalig im Bachelorstudiengang verpflichtendes Fallstudienseminar sowie eine größere Vielfalt und neue Möglichkeiten bei den Prüfungsformen, z. T. verbunden mit neuen Veranstaltungsformen.