Zusätzlich zu dem Modul Master-Thesis (20 ECTS-Punkte) werden für die Module Disputation (6 ECTS-Punkte) und Examenscolloquium (4 ECTS-Punkte) ECTS-Punkte vergeben. Da in dem Modul Disputation in erster Linie der Themenkanon der Master-Thesis behandelt wird, sollte es in das Modul Master-Thesis integriert werden. Darüber hinaus erscheinen die als workload angesetzten 149 Stunden für die Prüfungsvorbereitung auf die Disputation als unangemessen hoch. Zudem muss sichergestellt werden, dass die im Rahmen des Examenscolloquiums erworbenen Kompetenzen separat geprüft werden.
Die Auflage ist erfüllt.
Der weiterbildende Master-Studiengang Non-Profit-Management ist als Weiterbildungsstudiengang mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern konzipiert. Es werden für den Studiengang Studiengebühren erhoben. Der Studiengang richtet sich überwiegend an Berufstätige in der gesamten Bundesrepublik. Die Präsenzphasen sind zu acht Blockseminaren im ersten und sieben Blockseminaren im zweiten Jahr gebündelt. Die Studieninhalte werden modularisiert und in einem dreistufigen Verfahren zusammengefasst angeboten. In den Modulen 1-4 erlernen die Studierenden Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für eine Beschäftigung mit dem Management in NPOs von allgemeiner, grundlegender Bedeutung sind. Im Schwerpunktbereich (Modul 5) erfolgt die Fokussierung auf ein konkretes Tätigkeitsfeld. Die Kenntnisse aus den vorhergehenden Modulen werden aufgenommen und für das spezifische Tätigkeitsfeld konkretisiert. Zudem erkunden die Studierenden im Rahmen eines Praktikums ein ausgewähltes Berufsfeld oder setzen wissenschaftlich fundiert und betreut ein eigenes Vorhaben an ihrem Arbeitsplatz um.
Das Zentrum für Nonprofit-Management wurde im Jahr 2004 gegründet. Es handelt sich um eine Forschungs-, Beratungs- und Bildungseinrichtung, die sich auf die aktive Gestaltung und Weiterentwicklung der deutschen und europäischen Zivilgesellschaft spezialisiert hat. Im Mittelpunkt steht dabei der Gedanke einer engen Vernetzung von Wissenschaft und Praxis über die Grenzen einzelner Wissenschaftsdisziplinen hinweg. Die Ansiedlung als private gemeinnützige Einrichtung in unmittelbarer Nähe zur Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist Ausdruck des Bestrebens, Wissen effizient in Nutzen für die Praxis zu übersetzen und so zu einem funktionierenden und sich stetig verbessernden Dritten Sektor in Deutschland beizutragen.
Die Gutachtergruppe begrüßt ausdrücklich die Implementierung eines derartigen Studienprogramms an der Universität Münster. Mit der Studiengangs-bezeichnung Non-Profit-Management and Governance folgt der Studiengang den internationalen Gepflogenheiten zur Bezeichnung des zugrunde liegenden Fachgebiets und gewährleistet einen hohen Wieder- und Anerkennungseffekt.