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Der konsekutive Masterstudiengang Nachhaltiges Tourismusmanagement trägt Erfordernissen eines globalisierten Wirtschaftszweiges in Wechselwirkung mit Umwelt und Gesellschaft Rechnung. Konzipiert als interdisziplinärer Studiengang richtet er sich vorrangig an Absolventen landschaftsbezogener und planerisch ausgerichteter Studiengänge, daneben aber auch an Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Dem interdisziplinären Ansatz entsprechend stehen Lehrkräfte aus den Fachgebieten „Tourismus und Umwelt“, „Tourismusplanung und –management“, „Tourismusökonomie und –marketing“ sowie „Internationaler Tourismus“ zur Verfügung.
Die Ausbildung wird in der Regel als Vollzeitstudium in vier Semestern absolviert. Im ersten Semester liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung fachlicher Grundlagen aus den Bereichen Nachhaltige Entwicklung, Tourismusökonomie, Tourismusplanung, Marketing und Kommunikation. Das zweite Semester zeichnet sich durch eine stärkere Anwendungsorientierung sowie Vertiefungen und Spezialisierungen aus. Hier stehen Nachhaltiges Destinationsmanagement, strategisches Marketing, Nachhaltiges Unternehmensmanagement, Tourismus in Schutzgebieten und der Einsatz von Informationstechnologien im Vordergrund.
Partner und Gastdozenten aus der Praxis gewährleisten eine anwendungsbezogene Ausrichtung der Lehre, ohne wissenschaftliches Methodenwissen zu vernachlässigen. Ein 20-wöchiges kombiniertes Projekt/Praktikum in einem touristischen Betrieb oder einer Tourismusorganisation trägt dieser Anforderung im 3. Semester Rechnung. Bei der im 4. Semester zu erarbeitenden Masterarbeit liegt der Schwerpunkt wiederum auf der Anwendung wissenschaftlicher Methoden zur Lösung aktueller Probleme und Fragestellungen des Nachhaltigen Tourismus. Insgesamt werden 120 Leistungspunkte vergeben.
Der Studiengang ist sowohl auf den deutschen Markt als auch international ausgerichtet und wird daher zweisprachig (Deutsch, Englisch) angeboten. Ziel des Studiengangs ist eine Qualifizierung für Management-Tätigkeiten in Tourismusorganisationen oder touristischen Unternehmen, als Tourismusspezialist in der Regionalentwicklung, im Naturschutz oder in der Entwicklungszusammenarbeit; als Gutachter und Berater sowie in der tourismusfachlichen Aus- und Weiterbildung.
Die Gutachter und die Ständige Akkreditierungskommission (SAK) der ZEvA kamen aufgrund der eingehenden Begutachtung der Antragsunterlagen und einer Vor-Ort-Begutachtung (Peer-review) zu einem positiven Akkreditierungsvotum.